Darum ist Dörrobst Trockenobst so gesund und fit leben

Dieses Geheimnis steckt hinter Dörrobst!

Die Diskussion über Dörrobst ist sehr widersprüchlich. Die eine Seite sagt, dass es ein nahrhafter, gesunder Snack ist, die andere Seite wiederum behauptet, Dörrobst wäre nicht besser als eine einfache Süßigkeit. Wir vertreten die erste Meinung und sagen dir deshalb, warum Dörrobst so gut für deine Gesundheit ist.

Was ist denn überhaupt Dörrobst?

Dörrobst, oder auch Trockenfrüchte genannt sind im grunde genommen einfach nur Früchte, welchen fast der gesamte Wassergehalt durch eine bestimmte Trocknungsmethode entzogen wurde. Hierbei schrumpft die Frucht und eine kleine, gesunde und energiedichte Trockenfrucht liegt vor. Übrigens sind Rosinen oder Datteln die bekanntesten Trockenfrüchte. Dörrobst kann auch in kandierter Form vorliegen, was dem ganzen eine Süße verleiht. Dazu gehören klassischerWeise zum Beispiel Mangos, Ananas, Bananen oder Äpfel. Der Vorteil von Dörrobst ist, dass Früchte viel länger haltbar gemacht werden können als frisches Obst. Besonders auf langen Reisen kann Dörrobst als gesunder, platzsparender und schneller Snack mitgenommen werden.

Darum ist Dörrobst so Nahrhaft

Ein Stück Trockenfrucht enthält etwa die gleiche Menge an Nährstoffen wie die Frischfrucht, jedoch kondensiert in einer viel kleineren Verpackung. Gemessen am Gewicht enthält Dörrobst somit das bis zu 3,5-fachen der Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien von Frischobst. Daher liefert eine Portion Trockenobst einen großen Anteil der täglich empfohlenen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen, wie zum Beispiel Folsäure.

Ein Nachteil: Der Vitamin C Gehalt wird während des Trocknungsprozesses deutlich reduziert.

Trockenfrüchte enthalten im Allgemeinen viele Ballaststoffe und sind eine große Quelle von Antioxidantien, insbesondere von Polyphenolen.

Okay, aber was sind denn Polyphenol-Antioxidantien? Diese haben einen gesundheitlichen Vorteil, da diese die Durchblutung und Verdauung verbessern und zudem auch oxidative Schäden verringern, wodurch das Risiko für Krankheiten reduziert wird.

Gesundheitliche Auswirkungen von Dörrobst

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die Trockenfrüchte essen, dazu neigen, weniger zu wiegen und mehr Nährstoffe aufzunehmen, im Vergleich zu Personen, die keine Trockenfrüchte essen. Es muss hierbei allerdings erwähnt werden, dass diese Studien lediglich auf Beobachtungen basieren, sodass diese Erkenntnisse nicht qualitativ wissenschaftlich belegt werden können. Was aber bewiesen werden konnte ist, dass Trockenfrüchte eine gute Quelle für viele Pflanzenstoffe, einschließlich starker Antioxidantien, sind.

Der Klassiker: Die Rosinen

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Rosinen

Rosinen sind getrocknete Trauben und können somit als Dörrobst angesehen werden.

Das interessante an Rosinen ist, dass diese das Risiko bestimmter Krankheiten verringern können. Denn Rosinen sind vollgepackt mit Kalium und verschiedenen gesundheitsfördernden Pflanzenstoffen. Sie haben einen niedrigen bis mittleren glykämischen Indexwert und einen niedrigen Insulinindex. Das bedeutet, dass Rosinen nach den Mahlzeiten keine größeren Anstiege des Blutzucker- oder Insulinspiegels verursachen sollten. Zusätzlich konnten Studien zeigen, dass Rosinen den Blutdruck, sowie Entzündungsmarker und Blutcholesterin senken. All diese Faktoren sollten zu einem verringerten Risiko beitragen, an Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen zu erkranken.

Die Pflaume als Dörrobst

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Pflaumen

Pflaumen dienen als natürliches Abführmittel und können im Kampf gegen Krankheiten helfen. Gerade getrocknete Pflaumen sind sehr nahrhaft, da sie reich an Ballaststoffen, Kalium, Vitamin A und Vitamin K sind. Der Verzehr von Trockenpflaumen trägt nachweislich zur Verbesserung der Stuhlfrequenz und -konsistenz bei. Pflaumen gelten als noch wirksamer bei der Linderung von Verstopfung als Psyllium, das ein weiteres gebräuchliches Heilmittel ist. Als große Quelle von Antioxidantien können Trockenpflaumen die Oxidation von LDL-Cholesterin hemmen und dabei helfen, Herzkrankheiten und Krebs vorzubeugen. Zudem sind  Pflaumen auch reich an einem Mineral namens Bor, das bei der Bekämpfung von Osteoporose helfen kann. Darüber hinaus sind Pflaumen sehr sättigend und sollten keinen schnellen Anstiege des Blutzuckerspiegels verursachen.

Darum solltest du kandierte Früchte vermeiden

Vermeide Trockenfrüchte mit Zuckerzusatz! Um einige Trockenfrüchte noch süßer und ansprechender zu machen, werden sie vor dem Trocknen mit Zucker oder Sirup überzogen. Daher werden Trockenfrüchte mit einem Zuckerzusatz auch als kandierte Früchte bezeichnet. Es hat sich aber wiederholt gezeigt, dass zugesetzter Zucker schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit hat und das Risiko von Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und sogar Krebs erhöht.

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